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TvTotalWoche

Quoten


Di. 09.03.2010

Zuschauer gesamt:
1,40 Mio. / 8,60%

Zielgruppe:
1,08 Mio. / 15,00%

Monats-Durchschnitt:
Gesamt: 6,40% - Zielgr.: 11,15%

» Quoten-Statistik

Quelle: ProSieben Telet./GfK Fernsehforschng.

Umfrage

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   Die Quotenerfassung
 

Jeden Morgen schlägt in Deutschland für Programmverantwortliche in Fernsehsendern, Produzenten von TV-Programmen, Mediaverantwortliche der Markenartikelindustrie und für Planer oder Einkäufer bei Werbe- und Mediaagenturen die Stunde der Wahrheit. Jeweils am Tag nach der Ausstrahlung des Programms übermittelt die GfK Fernsehforschung noch vor 9.00 Uhr die Fernsehnutzungsdaten des Vortags. Die täglich ermittelten GfK-Daten geben Auskunft über:

· über jede Art der Fernsehnutzung
· über alle in Deutschland empfangbaren Sender
· in einer flächen- und bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe.

Wer ist für die Quotenmessung verantwortlich?
Die Fernseheinschaltquoten werden von der GfK Fernsehforschung exklusiv für die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) erhoben. Der AGF gehören die Senderfamilien ARD, ZDF, ProSiebenSat.1 Media AG und RTL an.
Die von der GfK Fernsehforschung erhobenen Daten stehen der AGF als Auftraggeber exklusiv zur Verfügung. Die Datenverwertungsrechte liegen daher bei der AGF. Sie vergibt jedoch auch an andere Sender Lizenzen zur Datennutzung. Darüber hinaus versorgt die AGF über ein Werbekundenabonnement Agenturen und Werbungtreibende mit Reichweitendaten

Was ist mit den Sendern, die nicht zu einer der Senderfamilien gehören?
An dieser Erhebung sind folgende Sender beteiligt: ARD, ZDF, RTL, RTL II, SuperRTL, SAT.1, ProSieben, Kabel 1, VOX, TM 3, 3sat, arte, n-tv, Eurosport, DSF. Ausländische Sender (NBC, TV 5, CNN), sowie Spartensender, wie Musikprogramme (ONYX, MTV, VIVA, VH-1), oder PHOENIX und der Kinderkanal und das digitale Fernsehen und Pay-TV lassen ihre Quoten nicht messen, sondern durch Umfragen schätzen. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich:

· NBC, TV 5 und CNN werden in Deutschland “mit”- eingespeist, haben aber weder besonderes Recht, noch Interesse daran, ihre Quoten in Deutschland zu erfahren.
· ONXY, MTV & Co. lassen ihre Quoten aus Kostengründen nicht messen. Diese Sender versuchen, durch Umfragen in der Bevölkerung ihre durchschnittlichen Zuschauer zu ermitteln, Quoten einzelner Sendungen hingegen nicht.
· PHOENIX und der Kinderkanal sollen ihr Programm nicht von Quoten, sondern ausschließlich von der Qualität bestimmen, daher “dürfen” die Sender ihre Quoten nicht messen.
· Die “Offenen Kanäle”, wie sie vereinzelt lokal in NRW und Berlin gibt, messen ebenfalls aus Kostengründen nicht, außerdem interessieren die Quoten der “OK” nur die privaten Programm- Macher.
· Die analoge Version des digitalen Pay-TV-Senders PREMIERE WORLD lässt die Quoten nicht messen, weil das Programm fast rund um die Uhr codiert ist, und die Quoten der wenigen uncodierten Eigenwerbesendungen für den Sender nicht interessant sind.
· Die digitale Version von PREMIERE misst die Quoten auch nicht. Einerseits aus Kostengründen, andererseits ist für digitales Fernsehen noch keine Art der Quotenmessung bekannt. Für PREMIERE ist auch im Endeffekt die Zahl der Abonnenten wichtig, und (noch) nicht die Zahl der Zuschauer einzelner Sendungen.

Die Fernsehwelt ändert sich bekanntlich sehr schnell. Es kann durchaus sein, dass einer der oben genannten Sender seine Quoten mittlerweile doch schon messen lässt!

Was wird genau gemessen?
Die Einschaltquoten werden repräsentativ für über 84 Millionen TV-Zuschauer in ganz Deutschland in ca. 6.000 Haushalten von der GfK in Nürnberg gemessen. Diese angeschlossenen Haushalte bekommen eine “Quotenbox”.
Jede im Haushalt lebende Person wird durch eine Zahl identifiziert (z.B.: Vater 1, Mutter 2, Kind 3). Von jeder Person ist nur das Alter bekannt. Es werden prinzipiell 2 Werte gemessen: die Gesamtzuseherzahl (Zuseher ab 3 Jahren) und die werberelevante Zielgruppe (Zuseher zwischen 14 und 49 Jahren)! Es ist aber nicht wirklich wichtig, wie viele Leute nun eine bestimmte Sendung schauen, sondern wie viel Marktanteil diese Leute ausmachen. Denn wenn angenommen 100 Leute um 22:15 TV gucken und davon 80 TV Total, dann hätte TV Total einen Marktanteil (=MA) von 80 % (was natürlich ein utopischer Wert ist).

Wie erfolgt die Messung?
Beim Einschalten des Fernsehers muss an der “Quotenbox” auch angeben, wer zuschaut (durch Drücken der entsprechenden Tasten). Die Quotenbox registriert im 1-Sek-Takt, welcher Sender geguckt wird und speichert diese Informationen.
Kommt beispielsweise während der Vater einen Krimi guckt der Sohn hinzu, wird einfach die entsprechende Taste an der Quotenbox gedrückt, und der Krimi hat von der Sekunde an einen Zuschauer mehr. Die angegebenen Zahlen beziehen sich auf tatsächliche Zuschauer, nicht auf eingeschaltete TV-Geräte.

Von wann bis wann wird gemessen?
Jede Nacht um 3:00 Uhr wird von der GfK die an der Telefonsteckdose angeschlossene Quotenbox die gespeicherten Zuschauerzahlen abgerufen und abgewertet. Die Sender müssen auch schnellstmöglich ihr “Sendeprotokoll” an der GfK übergeben, damit die GfK die für den Sender ermittelten Zuschauerzahlen den einzelnen Sendungen zuordnen kann. Um kurz vor 9 Uhr morgens werden die Daten dann an die Sender übermittelt! Informationen von gfk.de